Die Geschichte des Tischtennis
Eine Abwandlung des Tischtennis ist höchstwahrscheinlich vor langer Zeit in Ostasien
entstanden. Richtig bekannt in Europa wurde es im 19. Jahrhundert. Es wurde vor allem
auf dem Boden mit einfachen Schlägern, die nicht selten mit Papier bezogen waren, gespielt.
Als Netz dienten meistens alte Bücher und der Spielball bestand aus Kork oder einem
Gummimaterial. Die erste Wende trat 1890 durch die Erfindung des Zelluloidballs durch James
Gibb ein. In manchen Ländern wird Tischtennis, wegen des Klanges, auch "Pingpong" genannt.
Mit Einführung des Balles wanderte die Sportart vom Boden auf den Tisch. Jahre später verwendete
man Holzschläger um eine höhere Ballkontrolle zu gewährleisten. Anfänglich wurde in England
Tischtennis nur in den oberen Schichten in Cafehäuser und Clubs gespielt, es herrschte
Kleiderordnung. Damen spielten generell im Abendkleid und Männer in einem Frack. Der erste
Wettbewerb fand 1901, aufgrund hoher Beteiligung, mehrere Tage in Westminister, England statt.
1926 wurde die "International Table Tennis Federation" (ITTF) mit Sitz in Hastings gegründet.
In Deutschland war man ein Jahr schneller und gründete 1925 den Deutsche Tischtennisbund (DTTB)
mit Sitz in Frankfurt/Main.
1931 kämpften erstmals Spieler um die deutsche Meisterschaft. Olympisch ist die Disziplin erst
seit 1988. Aufgrund verschiedener Regeländerungen versucht man im Jahr 2000 die Sportart insbesondere
in den Medien beliebter zu machen.
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