Die Geschichte des Basketballsports
Die Idee einen Gegenstand durch eine Öffnung zu werfen ist so alt wie die Menschheit.
Alle Kulturen der Welt nehmen für sich in Anspruch, dass sie zu den ersten zählten,
die es spielten. Sportforscher waren es letztendlich, die relativ sicher die Ursprünge
des Basketballs bei den Azteken, Inkas und Mayas in Mexiko fanden.
Natürlich wurde vor mehreren tausend Jahren nicht mit den Regeln gespielt, die wir heute
kennen. Das moderne Basketball wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Dr. James Naismith,
Sportlehrer im YMCA-College von Springfield, Massachusetts, erfunden. Nachdem zwei seiner
Kollegen die Stelle als Sportlehrer verließen, versuchte Naismith ein Spiel zu finden, an
dem möglichst viele Schüler daran teilnehmen konnten. Es sollte zudem schnell erlernbar und
flexibel in der Spielfeldgröße sein. Naismith entwarf ein Spiel, das man im Freien wie auch
in der Halle bei schlechteren Lichtverhältnissen spielen konnte.
Zwei Mannschaften hatten die Aufgabe einen Fußball in eine gegnerische Kiste zu werfen. Der
Hausmeister, der die Idee umsetzen sollte, fand keine Kisten, sondern nur Pfirsichkörbe. Er
hing die Körbe an das 3.05 Meter hohe Geländer der Sporthalle.
Naismith benötigte anfänglich viel Überzeugungskraft damit die Schüler Basketball ausprobierten.
Nachdem aber die ersten Minuten gespielt wurden war klar, dass das Konzept stimmte. Erste Regeln
wurden 1892 in der Schülerzeitung veröffentlicht. Angepasst und optimiert wurden sie erst Jahre
später.
Der Siegeszug des Basketballs nahm seinen Lauf. Erstmalig olympisch wurde es in Deutschland – 1936
in Berlin. In den Vereinigten Staaten ist Basketball längst ein millionenschwerer Profisport. Heute
zählt der Deutsche Basketball Bund (DBB) ca. 250000 Mitglieder. Es werden Europa- und Weltmeisterschaften
für Damen, Herren, Juniorinnen und Junioren ausgetragen. Neue Abwandlungen wie Beachbasketball oder
Streetbasketball finden vor allem unter Jugendlichen hohen Anklang.
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