Die Geschichte des Badminton
Rückschlagspiele gibt es seit Menschen gedenken. Daher ist es nicht möglich präzise zu
bestimmen, wer die Urform von Badminton entwickelt hat. Man findet es in alten Schriften
der Azteken, aber auch in Überlieferungen aus China, Griechenland, Japan und Indien. Das
Spiel wurde nach dem "Badminton House", der Familiensitz des Herzogs von Beaufort in
England benannt. Vermutlich waren es britische Soldaten, die das Spiel aus Indien mit in
ihre Heimat brachten.
Die ersten Regeln wurden 1872 in Poona verfasst und veröffentlicht. Eine überarbeitete
Form mit nun standardisierten Regeln folgte 1883. Diese Schrift beinhaltete unter anderem
auch Regeln für Lawn Tennis, aus dem das heutige Tennis entstand. Badminton hatte großen
Zulauf, da jeder es im Freien spielen konnte. Soldaten waren es die das Spiel auf der Welt
bekannt machten. Eine erste Organisation gründete man 1893 und wurde Badminton Association
genannt. Top-Spieler kommen vor allem aus dem Fernen Osten. Sie waren es, die die ersten
größeren Turniere dominierten. 1904 traf man sich zu den "All England Badminton Championships".
Erste offizielle Weltmeisterschaften wurden viel später, 1977, ausgetragen. Deutsche Meisterschaften
fanden früher nämlich 1953 statt. Offizielle olympische Disziplin ist Badminton erst seit 1992.
Vorher wurde Badminton hingegen auch gespielt, diente aber nur Demonstrationszwecken.
Der große internationale Dachverband, "International Badminton Federation", der 1934 mit Sitz
in London gegründet wurde, hat mittlerweile mehr als 100 Staaten als Mitglieder. Sitz des "Deutschen
Badminton-Verband", DBV, ist seit 1953 Mühlheim an der Ruhr.
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